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Jugendlicher kreiert über 200 Snapchat Geofilter

Sofern du die Ortsdaten aktiviert hast, erscheinen sie, die Geofilter. Mittlerweile gib es sie fast in jeder Stadt, die Orts-basierten Snapchat Grafiken, die man mit einer Swip-nach-rechts-Bewegung kinderleicht auf seine Snaps legen kann.

Foto von Julian EltesteFoto: Julian Elteste

Wenn du dich in einer Stadt oder  an einem bekannten Ort aufhältst, dann bietet dir Snapchat super einfach die Möglichkeit deinen Freunden mit einem Snap zu zeigen, wo du gerade bist. Ob vor dem Berliner Fernsehturm, in San Diego bei Snoop Dog oder in Thailand, immer das selbe Spiel: Snapchat an, snappen und Geofilter drauf – fertig ist der Gruß an die Freunde. Doch ganz genau genommen ist hier die Rede von Snapchat Community Filtern. Da man seinen eigenen Geofilter  in D-A-CH aber noch nicht buchen kann, ist der Begriff Geofilter hier trotzdem richtig. Auf dem Geofilter Bereich der Snap Inc. Website heißt es:

Geofilter sind kreative Overlays für deine Snaps, die zeigen, wo du gerade bist oder was bei dir so geht. Mach dir jetzt einen eigenen und überrasche andere Snapchatter damit an deinem Wunschort!

Verschiedene Geofilter aus der ganzen Welt
Verschiedene Geofilter aus der ganzen Welt

Snapchat Community Filter sind Grafiken, die User selber erstellen und auf der Website von Snap Inc. eingereicht werden können. In fast jeder Stadt gibt es sie schon. Doch hast du dich  schon mal gefragt, welche kreativen Köpfe hinter den vielen bunten Geofilter auf Snapchat stecken?

Die Antwort ist ganz einfach: Es sind Snapchat Nutzer wie du und ich! Bei Snapchat können Vorschläge für Geofiler über ein Formular auf deren Website einreicht werden, egal ob Schule, öffentlicher Platz, Stadt oder Park.

Quelle: Snapchat

So reichst du einen Community Geofiter bei Snapchat ein

Für das Einreichen eines eigenen Geofilters bedarf es ein paar Photoshop Skills. Wenn man alle Vorgaben wie 1080×1920 Pixel, PNG-24, Transparenz erfüllt und mit einer Dateigröße kleiner als 300kB daherkommt, dann geht es an den nächsten Schritt. Neben dem Formular befindet sich eine Karte von Google Maps. Hier kann man mit Ortsmarken genau den Bereich markieren, für welchen der Geofilter sein soll.

In diesem Fall wurde ein beliebiger Bereich im Herzen von Berlin gewählt. Zu guter Letzt kommt noch der schwierigste Teil. Anhand eines Textformular muss man den Mitarbeitern von Snapchat nun erklären, wieso genau dein Geofilter an genau diesem Ort veröffentlicht werden sollte. Dass es noch nicht überall Snapchat Geofilter gibt hat unter anderem eben auch den Grund, dass kleinere Orte von dem Unternehmen mit dem Geist im Logo als “nicht bedeutend” eingestuft werden. Anhand der User Meta Daten lässt sich sehr einfach bestimmten, wie groß die Anzahl von Snapchat Nutzern an einem bestimmten Ort ist.

Jeder Ort kann höchstens drei Community Geofilter haben

In allen größeren Städten gibt es aber reichlich Geofilter. An einem Ort können gleichzeitig drei Community Filter genutzt werden. Sponsored Geofilter, so heißt die Form der Geofilter, welche man sich ähnlich wie Werbeanzeigen buchen kann (in D-A-CH im Moment noch nicht verfügbar) können zusätzlich zu den Community Geofiltern erscheinen.

Ein besonders fleißiger Hobby-Designer ist Julian Elteste (18) aus Darmstadt. Sein erster Snapchat Geofilter wurde Anfang 2016 veröffentlicht. Seitdem reicht er ständig neue Vorschläge ein und das mit sehr großen Erfolg. Aktuell sind 204 von Juls Filtern in acht Ländern im Einsatz! Zusammengerechnet wurden seine selbst erstellten Geofilter schon 12,4 Millionen Mal benutzt und über 600 Millionen mal von Snapchat Usern gesehen!

 

Geofilter Mauerpark in Berlin
Geofilter “Mauerpark” in Berlin von Julian Elteste

Während eines Interviews mit der BILD Zeitung antwortet der Schüler auf Nachfrage, wie Jul zu diesem ungewöhnlichen Hobby gekommen sei :

„Dass ich das erste Mal davon gehört habe, ist schon zwei Jahre her. Damals war ich gerade für ein Auslandsjahr in den USA. Aber wirklich reingefuchst habe ich mich erst später: Ich hatte noch keine technischen Kenntnisse.“

Julian erstellt Geofilter für Abschlussball seiner High School

Zunächst fing Jul bescheiden an und designte Filter für seine Lieblingsorte in Darmstadt und seine Gastschule in den USA. Je länger er sich mit der Technik beschäftigte, desto größer wurde sein Revier:

Inzwischen hat Jul in den meisten großen deutschen Städten einen Geofilter, auch international (z. B. in London und Luxemburg) findet man seine Werke. Außerdem hat er auch schon Aufträge angenommen, unter anderem für den Abschlussball seiner High School.

Geofilter Big Ben in London
Geofilter “Big Ben” in London von Julian Elteste

Dennoch veröffentlicht Snapchat nicht jeden eingereichten Geofilter. Von seinen knapp über 400 Einsendungen wurden 207 von Snapchat akzeptiert und hochgeladen, also fast jeder zweite – keine schlechte Quote.

“Man muss damit rechnen, dass nicht alle Filter, die man einreicht, auch in die App übernommen werden.” , so Julian, „Manche Filter werden nicht angenommen, weil die Orte einfach nicht relevant genug sind. Manchmal liegt es auch am Design.“

Bunte Geofilter haben bessere Chancen

Der Tipp vom Profi: „Bunte Filter haben tendenziell bessere Chancen, weil sie die Snapchat-Zielgruppe eher ansprechen.“ Und: „Je größer der Ort, desto mehr wird auf das Design geachtet.“

Wenn du noch Tipps brauchst: Im Internet gibt’s sehr viele Tutorials – auch eins von Julian selbst:

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